Die Schweiz gilt als eines der teuersten Länder der Welt. Und wer frisch hierhin zieht, spürt das schnell beim Einkaufen, beim Coiffeur oder im Restaurant. Die gute Nachricht: Vieles von dem, was das Leben hier wirklich lebenswert macht, kostet wenig oder gar nichts. Nach Jahren in diesem Land sind das meine zehn Favoriten, gerade für alle, die neu ankommen und das Land kennenlernen wollen.
- Das Wanderwegnetz: 65'000 Kilometer gratis Glück. Die gelben Wegweiser sind überall, die Wege markiert und gepflegt, von der Familienrunde bis zur Alpintour. Kein Eintritt, keine Gebühr. Nur gute Schuhe braucht es.
- Baden in Seen und Flüssen. Im Sommer schwimmen die Berner in der Aare, die Basler im Rhein, die Zürcher in der Limmat, mitten in der Stadt, kostenlos. Viele öffentliche Badeplätze an den Seen sind gratis zugänglich.
- Öffentliche Feuerstellen («Brätelstellen»). Eine sehr schweizerische Institution: fixe Grillplätze im Wald oder am See, oft mit bereitgelegtem Holz. Cervelat einpacken, Feuer machen. Fertig ist das günstigste Abendessen mit Aussicht.
- Gratis-Tage in Museen. Viele Museen öffnen an bestimmten Tagen kostenlos, in Zürich, Basel, Bern und Genf gibt es regelmässige Gratis-Eintritte. Ein Blick auf die Website des jeweiligen Hauses lohnt sich immer.
- Das Bundeshaus in Bern besichtigen. Führungen durch das Schweizer Parlament sind kostenlos, und ein eindrücklicher Schnellkurs in Schweizer Politik und Geschichte. Eine Anmeldung vorab genügt.
- Altstädte und Aussichtspunkte. Die Berner Lauben, das Basler Münster-Ufer, die Zürcher Hausberge: viele der schönsten Orte sind einfach öffentlicher Raum. Der Spaziergang auf den Uetliberg kostet nichts und belohnt mit Alpenpanorama.
- Wochenmärkte erleben. Ob Bern, Luzern oder Lugano: Die Märkte sind ein Stück gelebte Schweiz: regionale Produkte, Probierhäppchen und der direkte Kontakt zu Einheimischen. Schauen und schlendern ist gratis.
- Feste und Bräuche mitnehmen. Bundesfeier am 1. August mit Feuerwerk und Höhenfeuern, Fasnacht in Basel und Luzern, Alpabzüge im Herbst: die grossen Schweizer Traditionen finden draussen statt und kosten keinen Eintritt.
- Botanische Gärten und Stadtparks. Fast jede grössere Stadt hat einen frei zugänglichen botanischen Garten. Perfekt für Familien, und einer der unterschätztesten Orte, um an einem Sonntag zur Ruhe zu kommen.
- Bibliotheken und Quartierzentren. Wer neu ankommt, findet hier mehr als Bücher: Sprachcafés, Veranstaltungen, Spielgruppen, oft kostenlos oder fast. Einer der besten Orte, um Anschluss zu finden und Deutsch im Alltag zu üben.
Die Schweiz muss nicht teuer sein. Man muss nur wissen, wo man hinschaut. Und genau dabei helfe ich: Wenn Sie einen Umzug in die Schweiz planen und wissen möchten, wie sich das Leben hier wirklich anfühlt, sprechen wir darüber, im kostenlosen Erstgespräch.
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