Standort Serbien für Unternehmen
Nearshoring, Markteintritt und Standortaufbau mit Brücke in die Schweiz und nach Asien
Serbien ist unter internationalen Investoren und Lifestyle-Relocatern längst kein Geheimtipp mehr. Noch ist es aber früh genug, um wirklich gut positioniert einzusteigen. Niedrige Steuern, grosszügige Staatsförderungen, ein einzigartiges Netz an Freihandelsabkommen und eine Lebensqualität, die viele Neulinge regelmässig überrascht.
Hauptvorteile
Freihandel
Zollfreier Zugang zur EU, China, den Golfstaaten und weiteren Märkten. Alles von einem einzigen Standort aus.
Steuern
15 % Körperschaftsteuer, 3 % für IP-Unternehmen, bis zu zehn Jahre Steuerbefreiung für Grossinvestoren.
Talente
Hochqualifizierte Fachkräfte mit soliden Englisch- und Deutschkenntnissen. Und das zu einem Bruchteil westeuropäischer Lohnkosten.
Lebensqualität
Pulsierende Städte, sichere Nachbarschaften, grossartige Küche und unberührte Natur. Und das zu erschwinglichen Preisen.
Lage
Im Herzen Europas, an zwei paneuropäischen Verkehrskorridoren, Wien in einer Flugstunde.
Förderung
Direkte Cash-Subventionen, 15 Wirtschaftsfreizonen und staatliche Unterstützung für ausländische Investoren.
So begleiten wir Ihren Markteintritt in Serbien
Ein Standort ist nur dann ein Vorteil, wenn jemand ihn vor Ort zum Laufen bringt. Wir begleiten Unternehmen aus dem deutschsprachigen Raum und aus Asien über den gesamten Weg: vom Standort-Scouting über die Gründung der serbischen Gesellschaft (d.o.o.) bis zum Recruiting der ersten Mitarbeitenden und der Steuerung von Behörden und Partnern.
Den Kern bildet die operative Führung durch einen zweisprachigen Interim Manager, der den Markteintritt verantwortet, bis das lokale Team steht. Mitarbeitende und Familien, die Sie nachziehen, betreuen wir über unsere Relocation-Leistungen sauber mit. Preise besprechen wir im persönlichen Erstgespräch.
Ein Standort, der Welten verbindet
Was Serbien von jedem anderen europäischen Standort unterscheidet, ist seine einzigartige handelspolitische Stellung. Kein anderes Land auf dem europäischen Kontinent hat gleichzeitig präferenziellen Marktzugang zur Europäischen Union und zu China. Dazu kommen Freihandelsabkommen mit der Schweiz, Norwegen, Island und Liechtenstein über die EFTA, mit der Türkei, mit dem gesamten Westbalkan über CEFTA, mit der Eurasischen Wirtschaftsunion sowie neue Abkommen mit den Vereinigten Arabischen Emiraten und Ägypten.
Was das für Sie bedeutet: Wenn Sie in Serbien produzieren oder Ihre Unternehmensstruktur dort verankern, exportieren Sie zollfrei in die EU, nach China und in den Nahen Osten, und das von einem einzigen Standort aus. Diese Kombination gibt es nirgendwo sonst in Europa.
Steuern und Förderung: Was hier wirklich möglich ist
Es mag überraschen, aber Serbien erhebt lediglich 15 % Körperschaftsteuer, ohne Gewerbesteuer. Für Software- und IP-intensive Unternehmen gilt unter dem IP-Box-Regime ein effektiver Steuersatz von nur 3 % auf qualifizierte Lizenzeinnahmen. Forschungs- und Entwicklungskosten können in doppelter Höhe steuerlich geltend gemacht werden.
Wer substanziell investiert und Arbeitsplätze schafft, kann darüber hinaus bis zu zehn Jahre vollständig von der Körperschaftsteuer befreit werden. Der serbische Staat subventioniert die Schaffung von Arbeitsplätzen direkt und in Cash. Ergänzt wird das durch 15 aktive Wirtschaftsfreizonen und ab 2026 den Beitritt zum europäischen SEPA-Zahlungsraum.
Fachkräfte, die überzeugen: zu Kosten, die überraschen
Serbien hat einen aussergewöhnlichen Pool an gut ausgebildeten Fachkräften. Ingenieure, IT-Spezialisten, Juristen, Buchhalter. Die Ausbildungsqualität ist hoch, die Sprachkenntnisse (Englisch und oft Deutsch) sind solide, und das Lohnniveau liegt weit unter dem westeuropäischen Durchschnitt. Die Gesamtlohnkosten für den Arbeitgeber beginnen beim gesetzlichen Mindestlohn bei rund 800 Euro pro Monat. Das ist ein Bruchteil dessen, was vergleichbare Profile in Zürich, Wien oder München kosten würden.
Kein Wunder, dass Serbien im EY European Attractiveness Survey 2023 den ersten Platz in Europa belegte, gemessen an der Zahl der neu geschaffenen Arbeitsplätze pro Investitionsprojekt.
Leben in Serbien: Mehr als Sie erwarten
Ein Standort ist nur so gut wie das Leben, das er ermöglicht. Und hier überrascht Serbien regelmässig. Belgrad ist eine Stadt, die man lieben lernt: gegrilltes Fleisch, frische Weine aus der Vojvodina, eine Kaffeehauskultur, in der die Zeit ein anderes Tempo hat. Das Preisniveau für Essen, Wohnen und Freizeit liegt weit unter dem, was Sie aus Westeuropa kennen. Und das ohne Verzicht.
Die Sicherheit des Alltags ist hoch. Familien, die ich begleitet habe, beschreiben das Sicherheitsgefühl in den grossen Städten als entspannt und angenehm. Dazu kommen Nationalparks, Flusslandschaften, Weinregionen und Skigebiete, oft in kurzer Zeit erreichbar. Und die «srpska gostoljubivost», die serbische Gastfreundschaft, ist keine touristische Kulisse. Sie ist echt.
Häufige Fragen
Wie schnell kann ich in Serbien ein Unternehmen gründen?
Eine serbische d.o.o. ist meist innerhalb weniger Tage im Handelsregister; die Eröffnung des Geschäftskontos dauert zusätzlich ein bis zwei Wochen.
Wie hoch sind die Steuern in Serbien?
Die Gewinnsteuer liegt bei 15 Prozent, einer der niedrigsten Sätze Europas. Dazu kommen Freihandelsabkommen und Förderungen für Investoren.
Brauche ich einen lokalen Partner oder Geschäftsführer?
Nein. Eine d.o.o. kann zu 100 Prozent in ausländischem Eigentum stehen; ein lokaler Geschäftsführer ist nicht zwingend, gegenüber Banken und Behörden aber von Vorteil.
Was kostet der Markteintritt mit reloc.work?
Das hängt vom Umfang ab; Preise besprechen wir im kostenlosen Erstgespräch. Wir begleiten von der Standortwahl bis zur operativen Führung vor Ort.